Soziale Medien sind die Zukunft für internationale Geldtransfers

Pressemeldung

Letzten Monat berichtete ein Artikel in der Londoner Financial Times, dass das soziale Netzwerk Facebook die Möglichkeit auslotet, in den internationalen Markt für Geldanweisungen einzusteigen und aus diesem Grunde Verhandlungen mit Azimo aufgenommen hatte, einem Londoner Anbieter von Geldtransfers im Internet.

Der Vorstandssprecher von Azimo, Michael Kent, kommentierte den Bericht: “Die Story in der Financial Times hat uns überrascht. Wir haben regelmäßigen Kontakt mit einer ganzen Reihe spannender und bekannter Unternehmen. Die Gerüchte über Facebook können wir weder bestätigen noch dementieren – Azimo hat aber schon ganz klar gezeigt, dass soziale Medien der beste und natürlichste Weg für internationale Geldtransfers sind.“

Auf sozialen Medien besteht bereits eine Verbindung zwischen Sender und Geld

Informationen der Weltbank zeigen, dass über 90% aller Geldtransfers an Familienmitglieder gehen. Verwandte stehen fast immer über soziale Netzwerke in Verbindung. Wir wissen, dass bei Familienangehörigen die Wahrscheinlichkeit besonders hoch ist, dass sie über soziale Netzwerke Verbindung halten. Dies gilt ganz besonders im Falle von in der Disapora lebenden Wanderarbeitern – die besonders häufig Geld ins Ausland senden.

Kent kommentierte: “Beim Stichwort soziale Medien denken wir meist an die Industrienationen. Tatsächlich sind aber Facebooks größte Märkte die Entwicklungsländer – die zugleich auch häufig Empfängerländer von Geldtransfers sind.”

In Brasilien beispielsweise gibt es 63 Millionen Facebook-Nutzer, fast doppelt soviele wie in Großbritannien. Indonesien, Mexiko, die Philippinen und die Türkei – alles Länder, die als traditionelle Empfängerländer von Geldanweisungen gelten – haben ebenfalls eine hohe Zahl von Facebook-Nutzern.

Kent führte weiter aus: “Auf Facebook bestehen bereits Verbindungen, und zwar sowohl sozial als auch in Bezug auf Informationen. Man kommuniziert jetzt nicht mehr nur mit Bildern oder persönlichen Statusinformationen, sondern schickt sich eben auch Geld. Im Ausland lebende hart arbeitende Wanderarbeiter sind mit hoher Wahrscheinlichkeit sowieso schon auf Facebook, da sie häufig über soziale Netzwerke ihre kulturelle Identität stärken und Verbindungen nach Hause aufrecht erhalten.”

Laut einer Schätzung der Weltbank wurden 2013 internationale Geldtransfers im Wert von insgesamt 550 Billionen Dollar durchgeführt; davon gingen 414 Billionen Dollar unter Beteiligung von 232 Millionen Migranten an Entwicklungsländer. Durch die wachsende Zahl internationaler Wanderarbeiter in Deutschland nimmt auch die Zahl der internationalen Geldtransfers stetig zu und erreichte zuletzt 21 Billionen Dollar pro Jahr. Davon gingen 140 Millionen Dollar nach Brasilien, 457 Millionen Dollar nach Indien, 613 Millionen Dollar nach Nigeria, 1,36 Billionen Dollar nach Polen, $150m nach Russland und 607 Millionen Dollar in die Türkei. Diese großen Transferströme stellen eine unvergleichliche Chance für Azimo dar, Wanderarbeitern Kosten zu sparen. Gebühren bei Azimo sind erheblich niedriger als traditionelle Anbieter wie Banken oder Western Union.

Dabei werden auch Sicherheitsaspekte nicht vernachlässigt, wie Vorstandssprecher Kent unterstreicht. “Die Finanzindustrie wird durch strenge Auflagen reglementiert. Das Facebook-Profil, das man über Jahre hinweg aufgebaut hat, verstärkt diese Sicherheit noch, denn damit kann man seine Identität ganz klar bestätigen. Das Problem liegt ganz woanders: wenn man zum Beispiel mit 500 Dollar in der Hand zu Western Union geht, werden die Identität des Auftraggebers oder die Herkunft des Geldes nicht überprüft, wie auch? Mit Facebook dagegen kann man Sender und Empfänger klar und sicher identifizieren. In den Vereinigten Staaten können Flugpassagiere, die ihren Ausweis vergessen haben, sich durch ihr Facebook-Profil identifizieren; die amerikanische Luftsicherheitsbehörde TSAhat das genehmigt.”

Azimos jüngste Expansion macht die Services des Unternehmens jetzt insgesamt 335 Millionen potentiellen Kunden zugänglich, die internationale Geldtransfers an über sieben Billionen Angehörige und in aller Welt durchführen können.

Durch soziale Medien können Anbieter wie Azimo auf Kosten für Infrastruktur und Mittelsmänner verzichten und Einsparungen direkt an den Kunden weiterreichen. Während im Schnitt ein internationaler Geldtransfer 8% der überwiesenen Summe kostet, berechnet Azimo weniger als 3%. Azimo bietet einen schnelleren Service zum geringeren Preis. Von Deutschland aus kann man kostenlos Geld nach Nigeria, auf die Philippinen, nach Argentinien, Polen, Russland und an weitere Länder senden.

Kent schloss: “Als wir damals Azimo ins Leben riefen war unser Ziel, möglichst niedrige Preise anzubieten. Wir wollen hart arbeitenden Menschen helfen, Geld zu sparen. Die sozialen Netzwerke ermöglichen dies. Wenn Mark Zuckerberg und Facebook jetzt diesen Markt erschließen und die Gebühren für unsere Kunden auf Null drücken, dann haben wir gewonnen.”