Mythos Sozialschmarotzer: Nur 1,6 Prozent von Migranten in Deutschland erhalten staatliche Hilfe

Repräsentative Studie von Azimo zeigt, Sozialleistungen sind kein Grund für Migration 

München/London 07. Oktober 2016 Das weltgrößte digitale Geldtransfernetzwerk Azimo, ein Unternehmen von Migranten für Migranten, widerlegt in einer aktuellen Umfrage den allgegenwärtigen Mythos, dass Menschen mit Migrationshintergrund häufig finanzielle Unterstützung bekommen.

Die Ergebnisse der Azimo-Studie1 weisen, entgegen der häufig polemischen gesellschaftlichen und politischen Diskussion, lediglich 1,6 Prozent der befragten Migranten als Empfänger von Sozialleistungen aus.

“Wir wollen den Mythos entlarven, dass Migranten nur nach Deutschland kommen, um finanzielle Zuschüsse zu empfangen”, sagt Dora Ziambra, Head of Business Development bei Azimo. “Während die öffentliche Meinung bezüglich Einwanderung stark negativ geprägt ist, haben wir aufgedeckt, dass dies schlicht und einfach falsch ist. Wir wollen die Wahrnehmung von Millionen von Migranten in Deutschland verändern, indem wir den Mythen der Vorurteile die Realität gegenüberstellen.

Nicht nur Azimos Studie entkräftet das Vorurteil, auch andere bedeutende Untersuchungen betonen die herausragende Bedeutung von Migranten als Wirtschaftsmotor für Deutschland. Ein Migrationsreport, der jetzt von Azimo veröffentlicht wurde, fasst diverse, aktuelle Studien (u. a. von der KfW, der Bertelsmann Stiftung und vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) knapp zusammen.

Die erhobenen Daten sind ein Teil der Initiative #GegenDieAngst, die von Azimo ins Leben gerufen wurde. Das Unternehmen wirkt damit negativen Einstellungen gegenüber Personen mit Migrationshintergrund sowie Vorurteilen entgegen, die die Wurzel von Ressentiments und Rassismus sein können.

Weitere Umfrageergebnisse der Azimo-Studie (Censuswide):

  • -  44,8 Prozent der Migranten sprechen drei oder mehr Sprachen. 34,8 Prozent hatten bereits einen Hochschulabschluss, als sie in Deutschland angekommen sind
  • -  58,6 Prozent der befragten Einwanderer arbeiten in Voll- oder Teilzeit; nur 1,6 Prozent erhalten Sozialleistungen
  • -  18 Prozent der Deutschen in der Stichprobe denken, dass sie schon einmal einen Job an einen Migranten verloren haben. Fast ein Viertel der Einwanderer musste schon einmal unter Beschimpfungen leiden. Noch beunruhigender ist, dass über 20 Prozent derjenigen, die verbal missbraucht wurden, angaben, dass dies mindestens zehn Mal passierte

1 Die Daten der Studie stammen aus einer Umfrage, welche durch die internationale Forschungsagentur Censuswide im August 2016 in Deutschland durchgeführt wurde. Diese Umfrage umfasste 1000 Deutsche sowie 500 Migranten.

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Über Azimo:

Das Londoner Fintech-Unternehmen Azimo bietet digitale, mobile Lösungen für den Geldtransfer ins Ausland an. Azimo wurde 2012 mit dem Ziel gegründet, den globalen Geldtransfermarkt zugunsten von Privatnutzern zu verändern. Der Service ermöglicht es heute, Geld in über 190 Länder weltweit in mehr als 70 Währungen bequem und zu geringen Kosten zu versenden. Dank der mobilen Azimo-App kann das Geld schnell und sicher per Smartphone und Tablet transferiert werden. Azimo steht für Ehrlichkeit und Transparenz, für gesellschaftliche Verantwortung und Engagement.

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