Muslim_family

In unserer neuen Blogreihe “Sharing Tradition” möchten wir von Azimo euch allen die verschiedenen Kulturen und Bräuche aus der ganzen Welt näher bringen. Zu Ende des heiligen Monats Ramadan, wollen wir noch einmal einen Blick darauf werfen, was Millionen von Muslimen rund um den Globus zu dieser Zeit feiern.
Unsere Erde ist so groß und wundervoll, warum sollten wir nicht einfach versuchen, so viel wie möglich zu entdecken?


Wann ist Ramadan?

Der Ramadan markiert nach religiösem Brauchtum den neunten Monat im islamischen Mondkalender. Die konkreten Daten der heiligen Zeit können variieren, da der Start mit der Sichtung des letzten Vollmonds des Jahres zusammenhängt. Dieses Jahr begann der Ramadan am 26. Mai und endet am 24. Juni.
Der Fastenmonat endet im Fastenbrechen, dem sogenannten Eid ul-Fitr. Beim Fastenbrechen kommen alle zusammen, essen, feiern und beschenken sich innerhalb der Familie und des Freundeskreises. Die Feierlichkeiten dauern drei Tage an. Wenn ihr jemanden kennt, der das kommende Wochenende feiert, grüßt ihn mit “Eid Mubarak” – auf diese Weise wünscht ihr ihnen ein gesegnetes Fest.

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Was ist der Ramadan?

Der Ramadan ist der heilige Monat, in dem Mohammed einst die ursprünglichen Offenbarungen empfing, die später zum Koran wurden. Muslime weltweit reinigen zu dieser Zeit ihren Körper und ihre Seele durch das Fasten. Auf diese Weise möchten sie Gott danken und fühlen sich diesem näher. Zusätzlich bekräftigen sie erneut ihr Engagement für bedürftige Menschen.

Wie wird der Ramadan praktiziert?

Während des Tages, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, entsagen fromme Muslime Essen, Trinken, Sex und anderen körperlichen Verlangen, um ein Opfer zu bringen und ihre Selbstdisziplin zu steigern.
Muslime nutzen den heiligen Monat für strenges Fasten, das sie selbst reinigt und ihnen das Gefühl gibt enger mit Gott verbunden zu sein. Es ist eine Zeit der Selbstbetrachtung, des Betens und der Reflektion, um zu Ruhe und Frieden zu finden.
Neben dem Verzicht auf Essen, wird auch der Verzicht auf böswillige Taten, Gedanken und Worte praktiziert. Auf diese Weise hilft es Muslimen sich auf die grundsätzlichen Dinge rückzubesinnen, erneut auf den Glauben zu fokussieren und darauf, wie sie der Menschheit Barmherzigkeit vermitteln können.

Warum wird gefastet?

Das Fasten ist eine der fünf Grundsäulen des Islam. Der physische Verzicht soll an jene erinnern, die das ganze Jahr über leiden müssen – Vor allem jene, die keinen Zugang zu Essen, Unterkunft, Kleidung oder frischem Wasser haben. Das Fasten erinnert fromme Muslime daran nicht verschwenderisch zu sein und sich um Menschen in Not zu kümmern.
Alle gesunden Erwachsenen, denen es möglich ist, sind angehalten zu fasten. Ausgenommen sind Kinder, Kranke, Alte, schwangere oder stillende Frauen.

Was sind die fünf Säulen des Islam?

Im Leben eines Muslims gibt es fünf grundlegende Werte und Praktiken, um ein gutes und zufriedenes Leben zu führen.
Die Säulen beinhalten das Fasten (auf Arabisch “sawm”), ein Glaubensbekenntnis (“shahada”), das Gebet (“salat” – 5 mal am Tag), die Spende (“zakat”) und die Pilgerfahrt nach Mekka (“Haddsch”). Die Pilgerfahrt ist von besonderer Bedeutung und sollte von jedem Muslim einmal im Leben unternommen werden – vorausgesetzt er ist physisch und finanziell dazu in der Lage.

Erfahre mehr – Tritt mit deiner Community in Kontakt!

Auch wenn du selbst nicht Ramadan feierst, kannst du trotzdem anderen im Geiste verbunden sein und am heiligen Monat teilhaben. Aus Respekt kannst du beispielsweise den Konsum von Zigaretten, Alkohol und Essen in Anwesenheit deiner fastenden Mitarbeiter auf ein Minimum beschränken.
Darüber hinaus kannst du sie auch immer fragen, ob du zum nächtlichen Essen, dem iftar, kommen darfst. Habe immer ein Ohr für Gespräche, die die Wichtigkeit des Monats erklären.
Was sind deine Pläne für Eid ul-Fitr dieses Jahr? Hinterlasse uns dazu gerne einen Kommentar!