Azimo sucht stets nach neuen Möglichkeiten, um den Geldtransfer für unsere Kunden noch einfacher zu gestalten. Aus diesem Grund haben wir „Fragen Sie Azimo“ ins Leben gerufen – eine Beitragsserie, mit der wir Ihnen die Welt des Geldtransfers erläutern und einige der am häufigsten gestellten Fragen zu Auslandsüberweisungen beantworten. Als erstes widmen wir uns dem Thema SWIFT-Code/BIC.

Was ist ein SWIFT-Code/BIC?

Bei dem SWIFT-Code, auch bekannt als BIC (Bank Identifier Code), handelt es sich um einen Code zur Identifikation von Banken und anderen internationalen Finanzinstituten weltweit. Der Code gibt im Grunde Auskunft darüber, um welches Institut es sich handelt und an welchem Standort es sich befindet – bis hin zu einer konkreten Bankgeschäftsstelle in einer bestimmten Stadt. Der Code unterstützt den sicheren Geldtransfer zwischen verschiedenen Banken, insbesondere bei großen Auslandsüberweisungen.

Was bedeutet der Code?

Der SWIFT-Code hat in der Regel eine Länge von acht oder elf alphanumerischen Zeichen und umfasst beispielsweise acht Buchstaben und drei Ziffern. Wir möchten Ihnen den Aufbau des Codes am Beispiel der Bank of China in Shanghai mit ihrem 11-stelligen SWIFT-Code „BKCHCNBJ300“ erläutern.

Die ersten vier Zeichen: 4-stelliger Bankcode („BKCH“ für Bank of China)
Die nächsten zwei Zeichen: Ländercode („CN“ für China)
Die nächsten zwei Zeichen: Codierung des Ortes/der Stadt („BJ“ für den Hauptsitz in Peking (engl.: Beijing)
Die nächsten drei Zeichen: Kennzeichnung der Filiale („300“ für die Filiale in Shanghai)

Die letzten drei Zeichen sind optional, werden von Banken jedoch häufig zur Codierung der einzelnen Filialen genutzt.

Wie finde ich den benötigten Code?

Wenn sie früher bei Ihrer Hausbank Geld ins Ausland überwiesen haben, war ein SWIFT-Code erforderlich. Heute haben Sie erkannt, dass Azimo der bessere Weg ist, um Geld zu versenden, und dass Überweisungen mit Azimo weitaus preisgünstiger sind. Dennoch benötigen Sie auch weiterhin den SWIFT-Code der Empfängerbank. Mithilfe verschiedener kostenfreier Suchmaschinen wie etwa swift-code.com können Sie den Code jedoch mühelos im Internet ausfindig machen.

Wie funktioniert SWIFT?

Angenommen, der Azimo-Kunde Peter in London möchte seiner Freundin Anna in Shanghai Geld senden. Anna hat ein Konto bei der Bank of China.

*Peter kann seine Überweisung über die App oder Website von Azimo durchführen. Hierzu gibt er Annas Kontonummer und den 11-stelligen SWIFT-Code für die Shanghai-Filiale der Bank of China ein.
*Nachdem das Geld für Peters Transfer gezahlt und gesendet wurde, wird eine SWIFT-Nachricht zur Erteilung des Zahlungsauftrags über das gesicherte SWIFT-Netzwerk an die Shanghai-Filiale übermittelt.
*Sobald die Bank of China die SWIFT-Nachricht bezüglich der eingehenden Zahlung erhält, wird das Geld dem Konto von Anna gutgeschrieben.

Gibt es bei SWIFT auch Nachteile?

Als eines der weltweit größten Nachrichtennetzwerke für Finanzinstitute wird SWIFT von den meisten führenden Banken tagtäglich für den gesicherten Transfer von Milliarden von Dollar genutzt. Dennoch weist das Netzwerk auch einige Nachteile auf.

“*Die für SWIFT-Überweisungen anfallende Gebühr kann höher sein als die Gebühren für andere Arten des Geldtransfers. Informieren Sie sich über die verschiedenen Möglichkeiten, denn Azimo bietet auch lokale Banküberweisungen, Überweisungen zur Barabholung sowie Überweisungen an mobile Geldbörsen an.
*Die Weiterleitung der Transaktion wird oftmals über zwischengeschaltete, SWIFT angeschlossene Banken abgewickelt. Diese Korrespondenzbanken können eine Bearbeitungsgebühr berechnen (was sie auch oft tun), die vom Überweisungsbetrag abzogen wird und den Endbetrag, den der Empfänger erhält, vermindert.
*SWIFT-Überweisungen sind – entgegen der Vermutung, die der Name nahelegt – nicht unbedingt sehr schnell. Je nach Empfängerland kann es ein bis drei Geschäftstage dauern, bis der Betrag dem Empfängerkonto gutgeschrieben wird.”

Wofür steht die Abkürzung SWIFT?

SWIFT ist ein einprägsames Akronym für die „Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication“. Diese Organisation wurde 1973 zur Beschleunigung der internationalen Nachrichtenübermittlung bezüglich länderübergreifender Zahlungen gegründet und ist seit 1977 tätig. Weniger als 12 Monate später hatte SWIFT bereits 10 Millionen Nachrichten übertragen. Heute übermitteln knapp 10.000 an SWIFT angeschlossene Finanzinstitute über das SWIFT-Netzwerk durchschnittlich 24 Millionen Nachrichten am Tag.

Welches System hat SWIFT ersetzt?

SWIFT wurde ins Leben gerufen, um das Telex-Netzwerk zu ersetzen, das im englischen Sprachgebrauch allgemein als „The Wire“ bekannt war. Daher stammt auch der englische Begriff „wire transfer“ (telegrafische Geldüberweisung). Das in den 1930er-Jahren erstmals verwendete System ermöglichte Benutzern die Übermittlung schriftlicher Nachrichten über eine Telefonleitung an einen anderen Telex-Nutzer. Zu den Nachteilen des Telex-Netzes zählten niedrige Geschwindigkeiten und Sicherheitsbedenken. Im Gegensatz zu SWIFT bot Telex außerdem kein einheitliches System von Identifikationscodes, was das Potenzial für menschliche Fehler erhöhte.

Vielen Dank für Ihr Interesse! Wir freuen uns über thematische Anregungen für unsere Beitragsserie „Fragen Sie Azimo“. Bitte senden Sie uns Ihre Vorschläge an askazimo@azimo.com.

Azimo ist der bessere Weg, Geld weltweit zu versenden, und verbessert das Leben von Millionen von Menschen. Azimos Service ist schnell, einfach und sicher. Mit dem weltweit größten digitalen Netzwerk bietet Azimo seinen Kunden die Möglichkeit, Überweisungen von jedem beliebigen, mit dem Internet verbundenen Gerät in mehr als 190 Länder zu tätigen.