Wenn man über die nächsten Jahre hinweg einmal den durchschnittlichen Haushalt betrachtet, stehen die Chancen gut, dass die künstliche Intelligenz (KI) und sein schlauer Bruder, das maschinelle Lernen, hinter vielem stecken werden, was dort vor sich gehen wird. Wollen Sie wissen, wie das Wetter ist oder etwas zu Essen bestellen? Fragen Sie einfach Amazons Alexa oder Apples Siri, Ihre virtuellen Assistenten. Ist die Milch fast alle? Keine Sorge, Ihr hypervernetzten Kühlschrank hat bereits neue bestellt. Müssen Sie in die Stadt fahren? Ihr fahrerloses Auto wartet bereits in der Garage auf Sie und weiß genau, wo man einen freien Parkplatz finden kann.

Benötigen Sie Hilfe beim Übersetzen Ihrer Hausaufgaben? Kein Problem, Google Translate hilft Ihnen schneller, als es dauert, das staubige Wörterbuch aus dem Regal zu holen. Wollen Sie, dass Ihre Heizung bereits an ist, wenn Sie abends nach Hause kommen? Entspannen Sie sich, Nest hat sich bereits an all ihre Gewohnheiten angepasst und das Thermostat so eingestellt, dass Sie ein wohlig warmes Wohnzimmer betreten, wenn Sie nach Hause kommen. Das häusliche Glücks 2.0 ist auf dem Vormarsch – und es ist rund um die Uhr eingeschaltet.

Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen sind natürlich keine neuen Phänomene. Mary Shelleys zukunftsweisender Frankenstein machte ihren Lesern bereits im 19. Jahrhundert Angst, fahrerlose Autos befinden sich bereits seit den 1980ern auf Teststrecken und der Computer Deep Blue wurde bereits vor zwei Jahrzehnten berühmt, als er den Schachweltmeister Gary Kasparov schlug. Aber der Unterschied ist, dass es jetzt im Jahr 2017 eine alltägliche Realität für Milliarden von gewöhnlichen Menschen auf der ganzen Welt geworden ist.

Wie nutzt Azimo KI und maschinelles Lernen?

Als ein hundertprozentig digitales Geldtransfer-Unternehmen war Azimo schon immer ganz vorne mit dabei, wenn es um die Implementierung neuer Technologie ging, und 2017 wird dies nicht anders sein. KI und das maschinelle Lernen werden verwendet, um alles zu verbessern, was wir tun – vom Kundendienst zur Compliance.

  • Smart Pricing wird es uns ermöglichen, ein weitaus breiteres Spektrum von Kundenangeboten anzubieten und noch besser auf Währungsschwankungen zu reagieren.
  • Dynamische Lieferzeiten werden uns dabei helfen, Ihnen dank einer ganzen Reihe von Variablen – vom Compliance-Status bis zu den Zeitzonenunterschieden – eine realistischere Transaktions-Ankunftszeit ermitteln zu können.
  • Unser Chat-Bot wird schneller erwachsen als der durchschnittliche Teenager und wird bald in der Lage sein, Kunden mit gezielter Hilfe zu unterstützen und ihnen schnellere Antworten auf Anfragen zu geben – egal, wo sie sind und welche Sprache sie sprechen.
  • Algorithmen des maschinellen Lernen werden es uns ermöglichen, durch die Auswertung von Verhaltenssignalen und Zahlungsdaten alle Zahlungen auf möglichen Betrug zu untersuchen – das ist besser für Azimos Compliance-Team und besser für die Sicherheit und die Geschwindigkeit unserer angebotenen Dienstleistung.

Was sind die möglichen Herausforderungen, die KI mit sich bringt?

Im Jahr 2014 warnte der Physiker Stephen Hawking deutlich vor möglichen Folgen: “Die erfolgreiche Entwicklung von künstlicher Intelligenz wäre das größte Ereignis in der Menschheitsgeschichte. Leider wäre es möglicherweise auch das letzte, wenn wir nicht lernen, die Risiken zu vermeiden.” Trotz der Sci-Fi-Angstmacherei besteht die größte Gefahr, die von KI ausgeht, nicht in einem Terminator-artigen Roboter, der die Welt regieren will, und auch nicht in einem Kühlschrank, der zu viel Magermilch bestellt.

Nein, am bedrohlichsten ist die Vorstellung, dass die KI so weit entwickelt wird, dass viele Menschen zumindest auf dem Arbeitsmarkt vollkommen überflüssig werden. Die Theorie ist folgende: auch wenn eine weltweite Einführung von künstlicher Intelligenz zu verbesserten Lebensstandards führt, könnte dies gleichzeitig dazu führen, dass riesige Teile des globalen Arbeitsmarkt “entmenschlicht” werden – das Nomura Research Institute (NRI) hatte kürzlich vorhergesagt, dass in den nächsten zwei Jahrzehnten bis zu 49% der japanischen Arbeitsplätze von Robotern übernommen werden könnten.

Nehmen wir einmal ein sehr realistisches KI-Gebiet: fahrerlose Fahrzeuge. Es ist nicht sehr unwahrscheinlich, dass innerhalb der nächsten zwanzig Jahre viele Fahrzeuge sich selbst lenken werden. Die Frage ist also, was mit all den Menschen geschehen wird, deren Job es ist, ein Auto zu fahren, egal ob es sich dabei um ein Minicab oder einen riesigen Liefer-LKW handelt. Allein in den USA stünde damit die Existenzgrundlage von mehr als drei Millionen Menschen auf dem Spiel.

Sie glauben nicht, dass dies jemals passieren wird? Es passiert bereits. Im Oktober letzten Jahres ließ Budweiser einen selbstfahrenden LKW eine 120 Meilen-lange Bierlieferung ausführen – und dabei wurde kein einziger Tropfen verschüttet.

…und wie überwinden wir sie?

Länder wie die Niederlande und Finnland erproben gerade jedem Bürger ein garantiertes Grundeinkommen zu zahlen – unabhängig davon, ob sie arbeiten oder nicht – um den Menschen die Chance zu geben, sich umzuschulen und darüber nachzudenken, wie und warum sie arbeiten. Währenddessen hat Apple gerade ein Übereinkommen unterzeichnet, und sich damit Firmen wie Amazon, Facebook, Google, IBM und Microsoft angeschlossen, um sicherzustellen, dass die KI sicher, ethisch und für das Wohl der Gesellschaft als Ganzes entwickelt wird.

Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen wird unweigerlich die Art und Weise, wie wir arbeiten und leben, in der nahen Zukunft verändern. Regierungen und Unternehmen weltweit müssen sich dabei auf die Bildung und die Weiterqualifizierung der Menschen durch Umschulungen und Ausbildungen konzentrieren – und im Falle von Kindern deren Ausbildung zukunftsorientiert gestalteten, so dass Menschen in der Lage sein werden, sich anzupassen, zu interagieren und sich letztendlich in dieser zunehmend technisch geprägten Welt wohlzufühlen und Erfolg zu haben.

Dank Azimos marktführende Plattform können Sie Geld in mehr als 190 Ländern auf der ganzen Welt mit nur wenigen Klicks über unsere Website oder App senden. Besuchen Sie unsere Homepage, lassen Sie sich von unseren genialen Wechselkursen überzeugen und fangen Sie noch heute an, bei Ihren Geldtransfers zu sparen!